Stollenbau.

Höchste Flexibilität beim Bauen im Bestand

 
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Stollenvortrieb im Holz-, Stahl- oder Spritzbetonverzug

Die Stollenbauweise wird häufig zur Erneuerung vorhandener Abwasserleitungen in dicht bebauten Gebieten eingesetzt, wenn die offene Bauweise ausscheidet und andere geschlossene Bauweisen technisch nicht möglich sind. Beim Stollenbau erfolgt der händische oder maschinelle Ausbruch im Schutz eines Verbaus (Verzug) aus Holz, Stahl oder Spritzbeton.

  • Gepfändeter Holzverzug in standfesten Böden (bis Vortriebsklasse 5/5a)

  • Gepfändeter Stahlverzug mit vorauseilender Sicherung in nichtbindigen Böden und weichen Böden (bis Vortriebsklasse 7/7a)

  • Spritzbetonverzug (bis Vortriebsklasse 5/5a) oder nach unserem gebrauchsmustergeschützten Verfahren Spritzbetonschildvortrieb bis Vortriebsklasse 7/7a

  • Anschlussleitungen, auch aus den Hauptstollen heraus, werden oft in Pionierstollenbauweise hergestellt (bis Vortriebsklasse 4)

Der Stollenvortrieb ist gegenüber anderen geschlossenen Bauweisen insbesondere für das Bauen im Bestand vorteilhaft :

  • Vorhandene Abwasserkanäle können im Zuge des Vortriebs unter Betrieb abgebrochen und erneuert werden

  • Für Hauptkanäle und Hausanschlussleitungen können dabei provisorische Wasserhaltungen installiert werden

  • Geringer Platzbedarf und niedrige Rüstkosten, dadurch auf kurzen Strecken oft auch wirtschaftlicher

  • Sehr enge Trassenradien und auch Richtungswechsel sind möglich

  • Herstellung von Blindstollen ohne Zielbaugrube möglich

  • Startbaugrube muss nicht auf der Kanaltrasse liegen

  • Geringe Lärm- und Schadstoffemissionen

 

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